Foto: ipopba/adobe stock

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Die Zukunft ist intelligent

Die neue Ära der Buchhaltung

Von Michael Brhel, geschäftsführender Gesellschafter von Simba

Wer überleben will, muss sich fortentwickeln. Selten passen Aussagen wie diese so gut wie 2021. Begriffe wie Digitalisierung und KI begleiten uns mittlerweile seit einigen Jahren. Zukünftig wird sich die traditionelle Rolle des steuerlichen Beraters um die betriebswirtschaftliche Beratung ergänzen. Um dieser Wandlung Rechnung zu tragen, ist die Nutzung von KI-Komponenten in besonderer Weise zielführend. Daher stellt die Simba Computer Systeme GmbH die Weichen zur Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) in der Buchhaltung.

Seit längerem existieren in verschiedenen Buchhaltungssystemen Lösungen zum automatischen Belegimport und dessen Interpretation. Mit der Implementation bestimmter Verfahren des maschinellen Lernens als Teilgebiet des Themenkomplexes künstlicher Intelligenz werden nun sachgerechte Zuordnungen der Daten und somit systemseitig vollständige Buchungssätze erzeugt. Dabei konzentrieren sich aktuelle KI-Lösungen auf für den jeweils aktuellen konkreten Bedarfsfall konstruierte technische Softwaremodelle, die auf mathematischen Verfahren der Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung basieren.

Das intelligente Buchen mit der Simba Software nutzt hierfür eine abgewandelte Form eines speziellen Verfahrens des maschinellen Lernens, das auch bei unklarer Datenausgangslage und kleinen Datenbasen herausragende Vorhersagen erstellt. Somit ist die unbeschränkte Nutzbarkeit bei beliebigen Mandatsgrößen als auch bei höchstindividuellen Buchungstatbeständen gewährleistet. Es bestehen keinerlei Limitierungen hinsichtlich etwaiger spezieller Mandatstypen, Buchungsspezifika oder Rechtsformen.

Selbstverständlich kann die Aktivierung und Nutzung mandatsbezogen erfolgen. Die Datenbestände werden lokal erzeugt und verbleiben ausschließlich auf dem jeweiligen Kanzleisystem. Sie werden in keinem Fall mit Fremddaten anderer Kanzleien zur Ergebniserzielung konsolidiert. Im Bedarfsfall kann jedoch ein Rückgriff auf Datenergebnisse vergleichbarer Mandate mit gleichem SKR in ihrem Datenbestand unter Nutzung dieser artverwandten Modelle zur Ergebnisoptimierung wahlweise aktiviert werden.

Die Vorteile dieses lokalen, mandatsbezogen zur Anwendung kommenden Verfahrens liegen auf der Hand. Während zentralisierte Systeme in Fragen des Datenschutzes explizite Einwilligungen jedes einzelnen Mandanten zwecks Freigabe und Nutzung erforderlich machen, ist dies beim Verbleib der Daten in der Domäne der Steuerkanzlei nicht erforderlich.

Außerdem führen oftmals genutzte mathematisch-statistische Verfahren mit steigender Grundgesamtheit zur Nivellierung von mandatsspezifischen Individualitäten. Demgegenüber berücksichtigt eine mandantenbezogene Lösung, wie die in der Simba Software angewandte, dauerhaft sämtliche Individualitäten und lässt dies korrekt in die Buchungslogik einfließen.

In der Konsequenz bedeutet dies, dass durch die Automatisierung der Datenerfassung und der eigentlichen Buchungsvorgänge erheblich mehr Zeit zur Beratung und Betreuung Ihrer Mandanten bleibt.