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Betriebliche Krankenversicherung (bKV) – was für Arbeitgeber wichtig ist

Das Interesse an der arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Krankenversicherung (bKV) wächst. Viele Unternehmen suchen innovative Entlohnungsinstrumente und kommen dabei an zwei Herausforderungen nicht mehr vorbei: Gesundheit und Demografie. In Zeiten des Fachkräftemangels und älter werdender Belegschaften wollen Arbeitgeber dafür sorgen, dass ihre Beschäftigten möglichst bis zum Rentenalter gesund arbeiten können. Daneben spielen weitere Gründe eine Rolle: Vorteile beim Recruiting neuer Mitarbeiter und Bindung der vorhandenen Belegschaft, klassisches “Employer Branding“ also. Gerade der Mittelstand kämpft hart um Talente. Bereits heute stoßen viele Betriebe an ihre Wachstumsgrenzen, weil sie qualifiziertes Personal nicht schnell genug oder gar nicht finden.

Anforderungen

Arbeitgeber, die sich dafür entscheiden, eine bKV in ihrem Unternehmen einzuführen, haben hohe Erwartungen an die Versicherer. Dabei geht es nicht nur um die Leistungen der Produkte, sondern auch um den damit verbundenen bürokratischen Aufwand: Mitarbeiter sollen einfach an- oder abgemeldet werden können – das Inkasso soll gesammelt für alle Mitarbeiter erfolgen – Angestellte, die beispielweise in Rente gehen, sollen den Versicherungsschutz unkompliziert und ohne Gesundheitsprüfung auf eigene Rechnung fortführen können.

Ziel der Arbeitgeber ist, dass die bKV für ihre Mitarbeiter möglichst schnell erlebbar wird. Entscheidend ist hier, dass die Mitarbeiter das Angebot sofort und dauerhaft wahrnehmen können und sich der Effekt der bKV nach Einführung nicht in Luft auflöst. Außerdem soll die bKV für die Arbeitnehmer transparent und verständlich sein, am besten mit Online-Unterstützung. Damit unterscheidet sich dieses Personalinstrument deutlich von der betrieblichen Altersvorsorge (bAV), einer kurzfristigen BGM-Maßnahme (etwa einem Gesundheitstag) oder auch einer Gehaltserhöhung.

Rechtliche Aspekte

Bei der Installation einer bKV spielt meist auch die rechtliche Seite eine Rolle, besonders die Frage nach dem vertraulichen Umgang mit Gesundheitsdaten und der Gleichbehandlung kranker und gesunder, junger und älterer Mitarbeiter. Hier sind Aspekte wie der Einstieg in laufende Behandlung und die Mitversicherung von Vorerkrankungen elementar. Dazu ist der Verzicht auf eine Gesundheitsprüfung sowie Wartezeiten seitens der Versicherer erforderlich. Diese bieten somit Versicherungsschutz ab dem ersten Tag.

Finanzielle Planbarkeit

Wer dann eine bKV für seine Belegschaft abschließt, braucht auch finanzielle Planbarkeit, das heißt möglichst risikogerechte und damit stabile Beiträge. Denn je nach Absicherung ist das Erkrankungsrisiko im Alter deutlich höher als in jungen Jahren. Berücksichtigt man in einem bKV-Vertrag das durchschnittliche Alter einer Belegschaft, so trägt man diesem Risikofaktor Rechnung – ohne für jeden Mitarbeiter einen Beitrag nach seinem individuellen Alter festlegen zu müssen. Junge Kollektive zahlen entsprechend weniger, Arbeitgeber älterer Belegschafte müssen nicht auf Zeichnung jüngerer Kollektive beim Versicherer zur Stabilisierung des Beitragsniveaus hoffen.

Datenschutz

Grundlegendes und immer wieder heiß diskutiertes Thema ist die Wahrung des Datenschutzes zwischen Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Versicherer. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn der Arbeitnehmer die Leistungen der bKV in Anspruch nimmt. Auf keinen Fall sollte der Arbeitgeber Einblick in die Gesundheitsdaten seiner Mitarbeiter bekommen, auch nicht indirekt durch Auswertungen von Leistungsabrechnungen, Diagnosen oder Therapien.

Dies ist sichergestellt, wenn die Leistungen direkt zwischen dem Arbeitnehmer und dem Versicherer beziehungsweise dem Leistungserbringer abgerechnet werden. Online-Services oder mobile Lösungen zum Einreichen von Rechnungen sind dabei Standard.

DKV als leistungsstarker Partner

Obige Anforderungen der Arbeitgeber wurden von der DKV bei der Entwicklung der Lösungen zur bKV berücksichtigt. Diese finden sich auch im Rahmen des Kooperationsmodells zwischen DKV und Deutscher Steuerberaterverband e. V. wieder. Die dort auch für Kleinstkollektive angebotenen Kompaktbausteine mindern gleich mehrere Lücken in der Versorgung von gesetzlich Versicherten. Jeder Mitarbeiter profitiert von den für ihn wichtigen Leistungen. Die Zusammensetzung der Bausteine ist lösungsorientiert, der Abschluss digital und einfach umzusetzen.

Focus Money (Heft 16/2019) bestätigt der DKV, in Bezug auf die bKV eines der fairsten Versicherungsunternehmen zu sein: Die DKV wurde in allen vier Fairness-Kategorien mit der Bestnote „sehr gut“ bewertet.

Betriebliche Krankenversicherung (bKV)

Die bKV der DKV ist eine private Krankenzusatzversicherung mit folgenden Merkmalen:

  • Grundsätzlich von einem Arbeitgeber obligatorisch als betriebliche Sozialversicherung für seine Mitarbeiter abgeschlossen
  • Vollfinanzierung durch den Arbeitgeber
  • Aufstockung des GKV-Versicherungsschutzes

Ihre Vorteile im Überblick:

Für Ihre Kanzlei

  • Starker Schutz für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter
  • Positiver Effekt für Motivation und Bindung an Ihre Kanzlei
  • Einfache Prozesse für Sie
  • Partnerschaft mit der DKV als Marktführer bei Gruppen- und Krankenzusatzversicherungen

Für Ihre Mitarbeiter

  • Keine Gesundheitsprüfung – Vorerkrankungen und laufende Behandlungen sind eingeschlossen
  • Keine Wartezeiten – Versicherungsschutz ab dem ersten Tag
  • Recht auf Fortführung der Versicherung nach Verlassen der Kanzlei

Information

Für LSWB-Mitglieder hat die DKV einen Online-Beitragsrechner bereitgestellt, über den Sie sich Ihr maßgeschneidertes Angebot unverbindlich erstellen lassen können: 
www.beitragsrechner.dkv.com/bkvOnlineAbschluss/750001/index.html

Von Nils Engelhardt, DANV/Verbände/GKV Kooperationen, Direktionsbeauftragter, ERGO Group AG