Kurioses Wissen.

LSWB-Magazin 04/2020

Foto: kate_kalita/adobe stock

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Tattoosteuer

Wer sich im US-amerikanischen Bundestaat Arkansas tätowieren lässt, wird auch vom Fiskus zur Kasse gebeten: Mit sechs Prozent ist hier jedes Tattoo und Piercing zu versteuern.

Foto: Piumadaquila/adobe stock

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Taillensteuer

Mit jährlichen Gesundheitstests versucht man in Japan seit 2008, der zunehmenden Fettleibigkeit der Bevölkerung entgegenzusteuern. Dabei ist auch der Taillenumfang ein Faktor: 85 cm Bauchumfang maximal bei Männern sind im Limit, bei Frauen dürfen es fünf Zentimeter mehr sein. Sanktionen in Form von höheren Beiträgen in die nationale Krankenversicherung drohen Unternehmen und Kommunen, falls übergewichtige Angestellte keinen Erfolg bei der Gewichtsreduzierung nachweisen können.

Foto: jazzerup/adobe stock

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Limousinen-Steuer

Wer denkt bei New York nicht auch an Luxus-Limousinen der Extra-Klasse? Ein Klischee, das so mancher Kino-Blockbuster mitgeprägt hat. Und eine Einnahmequelle, die sich der Staat nicht entgehen lässt: Limousinen fallen unter die Transport-Services, für die eine erhöhte Steuer anfällt.

Foto: backup_studio/adobe stock

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Blaulichtsteuer

Eine Unfallmeldegebühr, umgangssprachlich auch „Blaulichtsteuer“ genannt, gibt es in Österreich seit dem 1. Juli 1996. Sie wird immer dann fällig, wenn nach einem Verkehrsunfall mit bloßem Sachschaden die Polizei zur Aufnahme gerufen wird – obwohl für die Schadensregulierung der Austausch von Personendaten unter den Beteiligten möglich und ausreichend gewesen wäre.