Aller Ehren wert

Aller Ehren wert

Das LSWB-Ehrenamt vorgestellt

Steuerberater Andreas Ponkratz

Ehrenamt im Verband:
» Leiter der LSWB-Zweigstelle Passau

LSWB-Magazin: Wie würden Sie sich in drei Sätzen beschreiben?

Andreas Ponkratz: Typisch Sternzeichen Stier, selbstbewusst, zielsicher und aber dennoch geduldig. Außerdem geprägt durch über 30 Jahre Kampfkunst-Erfahrung (Ka-
rate-Do), das heißt ausdauernd, beherrscht, im Einklang mit Körper und Geist sowie keinesfalls aggressiv! Im Übrigen ein naturverbundener und bodenständiger Mensch, der das Leben genießt.

LSWB-Magazin: Was wäre aus Ihnen geworden, wenn Sie nicht den steuerberatenden Beruf ergriffen hätten?

Ponkratz: Das ist eine gute Frage, weil es eigentlich nie wirklich einen anderen Berufswunsch gegeben hat, da mein Onkel bereits Steuerberater mit einer eigenen Kanzlei war und ich diese nach seinem plötzlichen Tod 2010 übernommen habe. Ohne dies wäre ich vielleicht Ingenieur oder Berufssoldat geworden.

LSWB-Magazin: Warum sind Sie Mitglied im LSWB?

Ponkratz: Im LSWB bin ich Mitglied, weil ich der Meinung bin, dass man nur zusammen mehr erreicht und der Verband gute Arbeit leistet. Außerdem sind das Fortbildungsangebot im und die Hilfestellungen durch den Verband sehr gut.

LSWB-Magazin: Warum engagieren Sie sich ehrenamtlich im LSWB?

Ponkratz: Da ich auch im privaten Leben durchaus ehrenamtlich engagiert bin (Präsident des 1. Karate Club Passau e. V. und Hegeringleiter in der Kreisgruppe der Jäger Vilshofen), war es nur selbstverständlich, auch hier Aufgaben zu übernehmen, um die Ziele des Verbands vor Ort voranzutreiben.

LSWB-Magazin: Was möchten Sie für den Beruf durch Ihr Engagement im Ehrenamt erreichen?

Ponkratz: Ich möchte erreichen, dass sich die Kollegen vor Ort besser kennenlernen und sich gegenseitig unterstützen. Gemeinsame Ziele können dadurch wesentlich ein-
facher und schneller erreicht werden.

LSWB-Magazin: Wo sehen Sie den steuerberatenden Beruf in zehn Jahren?

Ponkratz: Den steuerberatenden Beruf sehe ich in zehn Jahren in einem verstärkt beratenden Aufgabenfeld, d. h. die Tätigkeiten werden sich von der reinen Verarbeitung vergangenheitsbezogener Daten hin zu Planung und zukunftsorientierter betriebswirtschaftlicher Beratung verschieben.

Allerdings glaube ich nicht, dass die Grundaufgaben wie Buchführung, Lohnabrechnung und die Erstellung von Jahresabschlüssen sowie Steuererklärungen durch die fortschreitende Automatisierung verschwinden werden, da das tägliche Leben und vor allem auch die Steuergesetzgebung zu komplex sind, als das sich alles automatisieren ließe.