Zu den Weiterbildungstrends der Zukunft gehört ein Ausbau des „Blended Learning“ – einer Mischung aus Präsenz- und Online-Seminar.

Zu den Weiterbildungstrends der Zukunft gehört ein Ausbau des „Blended Learning“ – einer Mischung aus Präsenz- und Online-Seminar.

Neue Mitarbeiter, neue Formate

Über Rahmenbedingungen und Chancen von Weiterbildung in der Zukunft

Von Wolfgang Zeiss, RS Gruppe

Die Herausforderungen der Digitalisierung bewältigen, fachlich zu jeder Zeit auf dem aktuellen Wissensstand sein, die Kommunikationswünsche der Mandanten erfüllen, neue und gute Mitarbeiter finden und diese auch noch auf Dauer zu marktgerechten Konditionen an die Kanzlei binden sind nur ein Teil der Herausforderungen, die der „Unternehmer, Steuerberater“ täglich zu bewältigen hat. Dabei ist von organisatorischen und akquisitorischen Aufgaben oder ehrenamtlichen Tätigkeiten noch gar nicht die Rede. Und jetzt rollt auch schon die nächste Problemwelle auf die Kanzleien zu: die Fort- und Weiterbildung!

Ein vermeintlich altes und bekanntes Tagesgeschäft wird in den nächsten Jahren in völlig neuem Gewand in Erscheinung treten. Es gilt, das Nebeneinander von Fort- und Weiterbildung und Tagesarbeit zu organisieren und die dafür notwendigen technischen Voraussetzungen zu schaffen. Weiterbildung umfasst dabei nicht nur den Ausbau und die Anpassung der fachlichen, sondern auch der methodischen und sozialen Kompetenzen der gesamten Belegschaft.

Einer wissenschaftlichen Studie zufolge werden gedruckte Lehrbücher ab Mitte der zwanziger Jahre nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die heute in die Kanzleien kommen, sind die elektronischen Medien ein selbstverständliches Handwerkszeug, um die täglichen Herausforderungen im Alltag sowie in der Schule und im Studium zu bewältigen.

Zunehmend wird nicht mehr die reine Faktenvermittlung im Fokus stehen, sondern das Wissen darüber, wo und wie man jeweils benötigtes Spezial-Know-how abrufen kann. Die Wissensvermittlung wird neben dem Selbststudium und dem Besuch von Präsenzseminaren um Online-Seminare ergänzt. Eine besondere Rolle spielen dabei sogenannte Blended-Learning-Module. Hier werden in einem Paket Selbststudiumseinheiten am Computer mit Präsenzeinheiten verbunden, in denen neben der sozialen Komponente auch der so wichtige gegenseitige Erfahrungsaustausch breiten Raum findet. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch sorgfältig geplante kanzleiinterne Schulungen.

Neben dem Faktenwissen und der Kenntnis um die virtuelle Bibliothek spielen die Weiterentwicklung und das Training von Persönlichkeitsmerkmalen – sogenannte „Soft Skills“ – eine immer wichtigere Rolle. Gerade im Beratungsgeschäft, das vom Dialog mit den Mandanten lebt, sind Auftreten und Verhalten des Kanzleipersonals echte Wettbewerbsfaktoren.

Weiterbildung und die damit verbundenen Investitionen sind aber nur dann sinnvoll, wenn sie Teil einer Kanzleistrategie sind und damit sowohl für den Mitarbeiter als auch für die Kanzlei einen echten Mehrwert darstellen. Sie ist ein betriebswirtschaftlicher Faktor, dessen Effizienz messbar sein muss und dem Kanzleicontrolling unterliegt. Weitere Voraussetzung ist das regelmäßige und jährlich stattfindende Mitarbeitergespräch, in dem die einzelnen Maßnahmen für das kommendeJahr einvernehmlich festgelegt werden.

Der Kooperationspartner RS-Gruppe

Die RS-Gruppe hat sich auf die Beratung und Betreuung von Rechtsanwaltskanzleien und Steuerberatungsbüros spezialisiert und zeigt ihren Mandanten den Weg zu einem starken Kanzleiprofil. Das Unternehmen bietet Strategie- und Beratungskonzepte in den Bereichen Marketing, Kanzlei- und Personalmanagement an. LSWBMitglieder erhalten 20 Prozent Rabatt bei Dienstleistungen im Bereich Strategieberatung und 25 Prozent Rabatt auf alle Dienstleistungen im Bereich Personalberatung.

Bei Fragen hilft Ihnen:

Wolfgang Zeiß
Tel. 069 430 082 150
E-Mail: w.zeiss@rs-gruppe.org