Zu guter Letzt

Magazin-Ausgaben 2021

Foto: : Zum Murnauer Foto: : Zum Murnauer

„Zum Murnauer“ am Staffelsee gilt als eine der schönsten Tagungslocations Bayerns. Zentral situiert in der Innenstadt auf dem Murnauer Hügel bietet es den perfekten Rahmen für unsere Seminare und Veranstaltungen im Raum Garmisch-Partenkirchen. Der 230 m2 große Tagungsraum ist hell, ruhig und perfekt ausgestattet. Von der eigenen Terrasse reicht der Blick bis zur Alpenkette. Die hervorragende Gastronomie und der gute Service machen unseren Standort im Pfaffenwinkel perfekt.

Foto: Kongresshaus Rosengarten Foto: Kongresshaus Rosengarten

Das Kongresshaus Rosengarten ist in Coburg und der Region seit über 50 Jahren Mittelpunkt für Veranstaltungen jeglicher Art und punktet mit neuester Technik und modernen Tagungsräumen. Die Räume im Herzen Coburgs garantieren Seminare und Fortbildungen, die im Gedächtnis bleiben. Das besondere Ambiente – schlichte Eleganz und lichtdurchflutete Räume mit Blick über den Rosengarten – macht es bei Teilnehmern und Referenten der LSWB-Akademie gleichermaßen beliebt.

Foto: Stadt Traunstein/Richard Scheuerecker Foto: Stadt Traunstein/Richard Scheuerecker

Neues Rathaus direkt am Stadtplatz. Ideal gelegen im Stadtzentrum findet sich das neue Rathaus mit seinen Tagungs- und Konferenzräumen. Mitte 1990 wurde der Komplex aus Hauptsalzamt (ehem. Salzmaierhaus), Landgericht sowie altem und neugotischem Rathaus saniert und unter anderem zum heutigen Rathaus umgebaut. Dabei wurde ein ursprünglich dem Salzmaieramt zugehöriges Brunnenhaus aus dem 13. Jahrhundert offengelegt – ein historisches Ambiente für die Seminare und Lehrgänge der LSWB-Akademie.

Foto: bayernhafen Regensburg Foto: bayernhafen Regensburg

Direkt am Kopf des Westhafens und nur wenige Gehminuten von der historischen Regensburger Altstadt entfernt liegt das Tagungs- und Besucherzentrum von Bayernhafen. Technisch hochwertig ausgestattete Räume bieten den perfekten Rahmen für die Seminare der LSWB-Akademie – und dazu eine besondere Atmosphäre in der einzigartigen Kulisse mitten im Geschehen von Bayerns größtem Schiffsgüterumschlagplatz.

Zu guter Letzt aus früheren Ausgaben

Foto: Ron Dale/adobe stock

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Eins

Zeichenfolgen, die man vorwärts wie rückwärts lesen kann, nennt man Palindrome. Wörter wie „Otto“ oder „Reittier“ sind hier gern herangezogene Beispiele. Palindrome gibt es auch als Datum – das nächste wird der 12.02.2021 sein – und in der Mathematik. Die Ziffer Eins ist mit ihren Multiplikationsreihen eine wahre Fundgrube für Palindrome: 

1 × 1 = 1
11 × 11 = 121
111 × 111 = 12321
1111 × 1111 = 1234321
11111 × 11111 = 123454321
111111 × 111111 = 12345654321
1111111 × 1111111 = 1234567654321
11111111 × 11111111 = 123456787654321
111111111 × 111111111 = 12345678987654321

Foto: dragomirescu/adobe stock

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Sechs

Taucht man tiefer in die Mathematik ein, stößt man auf Zahlen mit fast menschlichen Eigenschaften: Vollkommen, gesellig, befreundet, fröhlich und auch merkwürdig. Unter Mathematikern sind jene Zahlen vollkommen, die gleich der Summe aller ihrer positiven Teiler außer sich selbst sind. Die 6 ist die kleinste von ihnen:
6 = 1 × 2 × 3 = 1 + 2 + 3

Foto: kaer_fstock/adobe stock

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Sieben

Wählt man eine dreistellige Zahl und schreibt dieselbe Zahl noch einmal dahinter, so ist die so entstandene sechsstellige Zahl immer durch 7, 11 und 13 teilbar. 

Foto: HSNKRT/adobe stock

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Neun

Immer die „9“ ist das Ergebnis folgender Rechenschritte:
Man nehme eine beliebige Zahl X,
+ 18 – addiere sie mit 18
× 2 – multipliziere das Ergebnis mit 2
: 4 – teile dann durch 4
- ½ X – und ziehe zuletzt die Hälfte von X ab.

Foto: Tobrono/adobe stock

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Dreizehn

Liest man „Prim“ wie ein Palindrom rückwärts, ergibt sich „Mirp“. Und auch dieser Begriff findet in der Mathematik Verwendung: Als Mirp-Zahlen werden jene Primzahlen bezeichnet, die rückwärts gelesen eine andere Primzahl ergeben. Die kleinste Mirp-Zahl ist die 13.

Foto: bigmouse108/adobe stock

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„Brösel-Euro“

2006 stand die Bundesbank vor einem rätselhaften Phänomen: Immer wieder zerfielen Scheine, sobald man sie anfasste. Offenbar war eine Reaktion von Schwefelsäure mit Handschweiß für das Zerbröseln der Scheine verantwortlich. Bis heute ist ungeklärt, wie die Scheine in Kontakt mit der Säure gekommen sind.

Foto: Vikivector/adobe stock

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Brückenbauer

Mit der Einführung der Euro-Banknoten 2002 wollte man vor allem den Gedanken eines verbundenen Europas transportieren. Die Rückseiten der Scheine zieren deshalb symbolhaft Brücken. Fiktive Brücken, die es in keinem europäischen Land gab, bis der niederländische Grafikdesigner Robin Stam 2011 die Idee hatte, die Brücken real werden zu lassen. Da die EZB zustimmte, kann man heute in der wasserreichen Kleinstadt Spijkenisse bei Rotterdam über die Brücken sämtlicher Euro-Scheine spazieren. 

Foto: Victor Metelskiy/adobe stock

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Ausgezeichnet

In Aachen wird seit 1950 jährlich der Karlspreis verliehen, mit dem außerordentliches Wirken für die Einheit Europas ausgezeichnet wird. Seit 2002 gehört auch der Euro zu den Preisträgern. Er wurde als epochaler Integrationsschritt für die Identifikation mit Europa gewürdigt. Wim Duisenberg, damaliger Präsident der EZB, nahm den Preis stellvertretend entgegen. 

Foto: radovlad/adobe stock

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Nuller

Doch, es gibt ihn tatsächlich, den 0-Euro-Schein. Als sogenannter Euro-Souvenir-Schein ist er seit 2015 in vielen Ländern Europas im Umlauf. Mit Abbildungen zu Sehenswürdigkeiten und Gedenkanlässen sollen die Scheine durch ihren Erlös zur kulturellen Unterstützung beitragen. Gedruckt werden die Sammlerstücke in der französischen Wertpapierdruckerei Oberthur – auf echtem Sicherheitspapier.

Foto: kate_kalita/adobe stock

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Tattoosteuer

Wer sich im US-amerikanischen Bundestaat Arkansas tätowieren lässt, wird auch vom Fiskus zur Kasse gebeten: Mit sechs Prozent ist hier jedes Tattoo und Piercing zu versteuern.

Foto: Piumadaquila/adobe stock

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Taillensteuer

Mit jährlichen Gesundheitstests versucht man in Japan seit 2008, der zunehmenden Fettleibigkeit der Bevölkerung entgegenzusteuern. Dabei ist auch der Taillenumfang ein Faktor: 85 cm Bauchumfang maximal bei Männern sind im Limit, bei Frauen dürfen es fünf Zentimeter mehr sein. Sanktionen in Form von höheren Beiträgen in die nationale Krankenversicherung drohen Unternehmen und Kommunen, falls übergewichtige Angestellte keinen Erfolg bei der Gewichtsreduzierung nachweisen können.

Foto: jazzerup/adobe stock

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Limousinen-Steuer

Wer denkt bei New York nicht auch an Luxus-Limousinen der Extra-Klasse? Ein Klischee, das so mancher Kino-Blockbuster mitgeprägt hat. Und eine Einnahmequelle, die sich der Staat nicht entgehen lässt: Limousinen fallen unter die Transport-Services, für die eine erhöhte Steuer anfällt.

Foto: backup_studio/adobe stock

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Blaulichtsteuer

Eine Unfallmeldegebühr, umgangssprachlich auch „Blaulichtsteuer“ genannt, gibt es in Österreich seit dem 1. Juli 1996. Sie wird immer dann fällig, wenn nach einem Verkehrsunfall mit bloßem Sachschaden die Polizei zur Aufnahme gerufen wird – obwohl für die Schadensregulierung der Austausch von Personendaten unter den Beteiligten möglich und ausreichend gewesen wäre.

Foto: BeataGFX/shutterstock

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Speiseeissteuer

Die Steuer auf die Herstellung und den Verkauf von Speiseeis hielt sich in Bayern besonders lange: Bis 1971 wurde die aus einer Notverordnung des Reichspräsidenten aus dem Jahr 1930 stammende Steuer hier erhoben.

Foto: macrovector/adobe stock

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Laternengeld

Ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurde in vielen deutschen Städten der Ruf nach einer öffentlichen Beleuchtung laut. Die Kosten für Errichtung und Unterhalt der Laternen, für Material wie Öl oder Unschlitt (Talg) und den Lohn der Laternenwärter wurden mit einem sogenannten Laternengeld auf die Hauseigentümer umgelegt, Bemessungsgrundlage war z. B. die Fassadenbreite der Häuser oder wie in München der Schätzwert der Gebäude. 

Foto: INelson/adobe stock

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Zündholzsteuer

Die im Jahr 1909 erhobene Steuer auf Zündholzer mobilisierte in der Bevölkerung einen passiven Widerstand ungeahnten Ausmaßes: Neben Hamsterkäufen in den Monaten vor Inkrafttreten des Gesetzes griff man auf umständliche Fidibusse und selbst Baukasten-Zündholz-„fabriken“ zurück, um die Steuer zu umgehen. Mehrfach erweitert, wurde die Zündwarensteuer erst 1981 als sogenannte Bagatellsteuer abgeschafft.

Foto: kroytor/adobe stock

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Perückensteuer

Klamme Staatskassen führten immer wieder zu kuriosen Steuern. Dazu zählt auch die Perückensteuer, die zum Ende des 17. Jahrhunderts in Preußen für den in Mode gekommenen Kopfschmuck zu zahlen war. Kontrolliert vom königlichen Perückeninspektor samt Unterinspektoren, die auf offener Straße die Perücke abnehmen und den Steuerstempel prüfen durften. Johann Kasimir Kolb(e) von Wartenberg, Premierminister Friedrichs des I., war der findige Initiator. Er bescherte seinem König überdies Einnahmen aus Jungfernsteuer, Hut-, Strumpf- und Kutschensteuer sowie einem Vorläufer der Kaffeesteuer.

Foto: bullet_chained/adobe stock

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NACHTIGALLENSTEUER

Die Steuerpflicht auf die Käfighaltung von Nachtigallen samt gefordertem Herkunftsnachweis in 17 deutschen Staaten des frühen 19. Jahrhunderts mag heute kurios wirken. Als Luxussteuer deklariert und detailliert ausgearbeitet, war der Aufwand im Vergleich zu den Einnahmen dieser Steuer kaum vertretbar – sogar Polizisten mussten auf ihren Streifgängen auf „unangemeldeten“ Nachtigallengesang achten. Umso wirkungsvoller hat sie sich als Schutz für den heimischen Bestand erwiesen: Statt der Nachtigall zogen immer mehr gezüchtete und damit abgabenfreie Singvögel wie Kanarien in die Wohnstuben ein.

Foto: Tsvetina/adobe stock

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SPIELKARTENSTEUER

Die Steuer auf Spielkarten hat hierzulande eine lange Geschichte: Nach französischem Vorbild führte zunächst Preußen 1714 eine Stempelabgabe auf Spielkarten ein. Ab 1838 als Reichssteuer erhoben, richtete sich die Steuer nach dem Umfang der Blätter und wurde auf dem Herz-Ass gestempelt. Die Verwendung von ungestempelten oder aus dem Ausland erworbenen Karten stand unter Strafe. Als „Bagatellsteuer“ wurde die Spielkartensteuer aus Gründen der Steuervereinfachung zum 1.1.1981 abgeschafft.

Foto: fxm73/adobe stock

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DACHSTEUER

In Österreich führte die Besteuerung von Dachflächen Ende des 18. Jahrhunderts unter Kaiser Josef II. dazu, dass ungenutzte Gebäude kurzerhand abgedeckt wurden. Von zahlreichen Adelsburgen blieben so nur noch Ruinen.