Bayerns Steuerberater warnen: Verpassen dieser Frist kann teuer werden

Die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert Strom zum Eigenverbrauch und für das Netz? Das neue Auto wird privat und unternehmerisch genutzt? Das frisch gebaute Einfamilienhaus dient auch unternehmerischen Zwecken? Dann liegt umsatzsteuerlich eine sogenannte gemischte Nutzung vor.

Manfred F. Klar, Präsident des bayerischen Steuerberaterverbands LSWB, warnt daher vor dem Verpassen der gesetzlichen Abgabefrist der Umsatzsteuer-Jahreserklärung am 31 Mai: „Vielen Menschen ist diese so wichtige Frist überhaupt nicht bekannt. Umso teurer kann es werden, wenn man sie verpasst!“

Denn wer seine gemischt genutzten Güter nicht rechtzeitig bis 31. Mai beim Finanzamt dem Unternehmensvermögen zuordnet, verliert den Vorsteuerabzug und damit die Möglichkeit, die Mehrwertsteuer für gemischt genutzte Objekte wie PKW, PV-Anlagen und Immobilien vom Fiskus zurückzuverlangen. Klar appelliert daher eindringlich: „Sollten Sie gemischtgenutzte Objekte in 2015 angeschafft haben, so kontaktieren Sie rechtzeitig Ihren Steuerberater. Er steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.“

Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e.V. (LSWB) ist der Interessenvertreter und Dienstleister von über 6.300 Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern in eigenen Kanzleien und Gesellschaften. Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern beraten, betreuen und prüfen sie einen bedeutenden Teil des Mittelstands im Freistaat.